nachhilfe lehrerin.ch 70 leiden unter Stress fb bloghintergrund

Stress kann die Aufnahme und das Erinnern von Wissen hemmen oder ganz blockieren. Es empfiehlt sich eine kleine Pause einzuschalten, um störende Gedanken abzuschütteln. Hier einige Tipps dafür:

Tipp1

  • Am einfachsten legst Du eine kurze Pause ein, indem Du dreimal tief Luft holst und dreimal tief durch die Nase ein- und ausatmen. Wenn Du dabei noch die Augen schliesst, spürtst Du die beruhigende Wirkung besonders gut.

Tipp 2

  • Setzte Dich entspannt aufrecht hin und reibe Deine Handinnenflächen aneinander, bis sie richtig warm sind. Stelle Dir vor, Du formst eine Kugel.
  • Lege nun die Hände mit der warmen Innenseite auf Deine Augen.
  • Atme ruhig und regelmässig durch die Nase ein und aus und geniesse die entspannende Wärme, die von den Händen auf die Augen übergeht.
  • Nach etwa einer Minute lässt Du die Hände locker in den Schoss sinken und öffnest ganz allmählich die Augen.

Tipp 3

  • Setze Dich entspannt aufrecht hin und schliesse die Augen.
  • Nun setzte die vier Fingerkuppen (Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger) einer jeden Hand unterhalb des Haaransatzes auf die Stirn auf.
  • Beim Ausatmen fahre mit den Fingerkuppen nach unten über Gesicht und Hals bis hin zur Brust. So kannst Du alle Verspannungen aus Deinem Gesicht wegnehmen.
  • Beim Einatmen setzt Du wieder oben an.
  • Nach einer halben Minute lässt Du die Hände locker in den Schoss fallen und öffnest ganz allmählich die Augen.

Tipp 4

  • Setze Dich entspannt aufrecht hin.
  • Nun massierst Du mit den vier Fingerkuppen (Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger) einer jeden Hand systematisch die Kopfhaut. Die Daumen ruhen an den Schädelseiten.
  • Wenn Du mit sanftem, leichtem Druck massierst, dann wird Deine Kopfhaut gut durchblutet, und Du kannst dich viel besser konzentrieren.
  • Wenn Du Deine Augen schliesst, kannst Du das angenehme, belebende Gefühl geniessen

Quelle: Rücker-Vogler, U.: Kinder können entspannt lernen. Don BAsco Verlag, München 1994

 

Formen der Stressbewältigung

Menschen sind verschieden und verfügen über individuelle Rezepte/Strategien ihren Stress zu bewältigen. Welchem Typen entsprichst Du?

  • Konfrontation: Für die eigenen Rechte einstehen.
  • Distanzierung: Nicht ernst nehmen. Nicht an sich heran kommen lassen.
  • Selbstkontrolle: Sich nichts anmerken lassen
  • Soziale Unterstützung suchen: Mit jemandem reden, jemanden um Hilfe bitten
  • Verantwortung übernehmen: Selbstkritik üben, Taten folgen lassen
  • Vermeidung: Situationen, Leuten aus dem Weg gehen
  • Strategieplaungen: Vorgehen genau planen
  • Positive Einschätzung: Als Herausforderung annehmen

Mit diesem Wissen kannst Du Dir bewusst werden, wie Du bezüglich Stressbewältigung tickst und Dir einen zweckdienlicheren Umgang mit Stress aneignen.